Hannah Arendt



Hannah Arendt, Philosophin und Publizistin

1906-1975, geboren in Hannover, gestorben in New York

Johanna Arendt, als Tochter des Ingenieurs Paul Arendt und dessen Frau Martha, geborene Cohn, wuchs in einem sozialdemokratisch-jüdischen Umfeld in Königsberg auf. Sie studierte Philosophie, Theologie und Klassische Philologie in Marburg, Freiburg i.Br. und Heidelberg, gleichzeitig mit Rolf Gérard. Einer ihrer Lehrer war Karl Jaspers, mit dem sie eine lebenslange Freundschaft verband. 1929 zog sie nach Berlin, wo sie den Philosophen Günther Stern heiratete (Scheidung 1937). 1933 emigrierte sie, nach kurzer Inhaftierung durch die Gestapo, nach Paris. 1940 Heirat mit dem Philosophiedozenten Heinrich Blücher. 1941 Emigration in die USA, wo sie 1951 amerikanische Staatsbürgerin wurde. Am Brooklyn College in New York erhielt sie 1953 eine Professur, weitere Lehraufträge folgten. Ab 1961 berichtete sie im „New Yorker“ über den Prozess gegen den deutschen Nazi Adolf Eichmann. Auszug aus der Biografie in www.hannaharendt.net: „1969, Sommer – Aufenthalt in Europa (mit Heinrich Blücher); mehrere Wochen in Tegna-Locarno, dem Schweizer Urlaubsort (in Tegna, Hotel Casa Barbatè, wird Arendt beinahe in jedem der folgenden Jahre einige Wochen verbringen).“ Hannah Arendt starb 1975 in New York an den Folgen eines Herzinfarkts.
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