Besazio

Besazio liegt als Grenzgemeinde zu Italien zwischen den Hügeln und Weinbergen des Mendrisiotto. Der Name Besazio leitet sich aus dem Lateinischen „Besatium“, „bel sasso“, „schöner Stein“ ab und ist auf den „Brocatello“ zurückzuführen. Alte Fundamente, Gräber und Taufbecken deuten auf eine Besiedlung bereits zur Römerzeit hin. 1254 wurde Besazio erstmals erwähnt. Die Kirche San Antonino stammt aus dem 8. Jahrhundert. Das Dorf lebte vom Weinbau, der Landwirtschaft und dem Abbau des „Brocatello“, eines wertvollen roten Marmors. Der Kunstmaler Ernst Max Musfeld lebte mit seiner Familie von 1926 bis zu seinem Tod 1964 in Besazio. www.besazio.ch