Lello Bianda
Emanuele "Lello" Bianda, Flughafenbetreiber und "Signor Ascona"

1912-1990, geboren in Losone, gestorben in Ascona

Aus dem Vorwort zu "Aerodromo Ascona – kuriose Geschichte – illustre Gäste": Ascona – Geschichte des seltsamsten Dorfes der Welt lautet der Titel des Werks von Curt Riess aus dem Jahr 1964. Es ist eines von über dreissig Büchern, die bis heute über Ascona geschrieben wurden. Wenn sich nun ein weiteres Buch in diese lange Liste einreiht, dann deshalb, weil es tatsächlich noch immer über Kurioses aus diesem seltsamsten Dorf der Welt zu berichten gibt. Denn die Geschichte des Aerodromo von Ascona ist tatsächlich illuster. So illuster wie die des legendären Emanuele „Lello“ Bianda. – Er pachtete das Gelände auf dem Maggiadelta 1946 für 50 Jahre mit dem Zweck, hier einen Flughafen zu betreiben. Er half eigenhändig mit, die Piste zu erbauen. Die International Civil Aviation Organization, ICAO, teilte dem Aerodromo das Kennzeichen LSZD zu, der Code der International Air Transport Association, IATA, war ACO. Weitere Attribute des Aerodromo Ascona: Koordinaten: 704/112, Höhe über Meer: 200 Meter, eine Piste, 625 x 20 Meter, Asphalt. Daneben Albergo, Bar und Ristorante mit Gartenwirtschaft der Biandas, ein Stall für die Delikatesse des Hauses – frei herumlaufende, nummerierte Hühner – und ein grosser Holzgrillofen ...

"Aerodromo Ascona – kuriose Geschichte – illustre Gäste", Porzio Verlag, 2012, www.porzio.ch.