Paul Camenisch

Paul Camenisch, Maler

1893-1970, geboren in Zürich, gestorben in Basel

Nach dem Tod des Vaters Johannes zog die Familie nach Basel, wo die Mutter aufgewachsen war. Architekturstudium an der ETH Zürich von 1912-1916, anschliessend Tätigkeit als Bauführer in Deutschland. Zurück in Basel war er im Architekturbüro Hans Bernoulli tätig. Von 1921-1924 malte er Aquarelle mit phantastischen Architekturen. 1923 hielt er sich auf dem Monte Verità in Ascona auf, 1924 zog er nach Castel San Pietro bei Chiasso, wo Camenischs erste Gemälde entstanden. Er lebte in der Villa Loverciana. Camenisch unterrichtete dort auch, zum Beispiel Max Haufler. 1930 kehrte er nach Basel zurück. Er war Gründungsmitglied der Basler Künstlervereinigung „Gruppe 33“ und deren Präsident von 1936-1952. Nach einer Reise in die damalige UdSSR 1953 hat man Camenisch aus politischen Motiven aus der „Gruppe 33“ ausgeschlossen. Anschliessend lebte er künstlerisch und persönlich in zunehmender Isolation.