Colpet
Max Colpet, Schriftsteller, Drehbuchautor und Liedertexter

1905-1998, geboren in Königsberg, Ostpreussen, gestorben in München

Eigentlich Max Kolpenitzky. Als Sohn russischer Juden war Colpet von Geburt an staatenlos. Nach der Flucht 1914 musste er in den 30er-Jahren erneut emigrieren. Er ging nach Paris. Seine Eltern starben in einem deutschen Konzentrationslager. Nach dem Krieg wanderte er in die USA aus, wo er 1950 eingebürgert wurde. 1958 Rückkehr nach München, wo er bis zu seinem Tod lebte. Colpets bekanntestes Werk ist der Text zum Lied „Sag mir, wo die Blumen sind“, das, von Marlene Dietrich gesungen, zu einem ein Welterfolg wurde (Musik Pete Seeger). Max Colpet hielt sich immer wieder in Ascona auf und pflegte Kontakte unter anderem zu Robert Gilbert, Hans Habe, Henry Jäger, Horst Lemke, Lotar Olias oder Walter Rothenburg. Einem Zeitungsbericht zufolge habe er es 1969 bei Lello im „Aerodromo“ krachen lassen.
Auf dem Bild sind v.l.n.r. zu sehen: Horst Lemke, die Malerin Michele Carg, Henry Jäger, Hans Habe und Max Colpet.