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Mario Comensoli, Kunstmaler

1922-1993, geboren in Lugano, gestorben in Zürich

Jugend in Lugano. Mit 21 Jahren erhielt Comensoli als Autodidakt ein Stipendium, Besuch von Kursen der Kunstgewerbeschule in Zürich und der ETH Zürich. 1944 Umzug nach Zürich. 1946 erste Reise nach Paris, 1962 nach Rom. Comensoli stellte in verschiedenen Häusern in der Schweiz, in Düsseldorf und in Rom aus. Aus dem Klappentext des Buches „Mario Comensoli, Begegnungen und Erinnerungen“, ricordi, 1998: „Der Künstler Mario Comensoli war – obwohl im Tessin aufgewachsen – zeit seines Lebens eng mit der Stadt Zürich verbunden. Hier lebte und arbeitete er, hier fand er den Stoff für seine eindrücklichen Bilder. Wer kennt nicht die grosse Gestalt, unterwegs auf dem Fahrrad, in einem Café die Zeitung lesend oder plaudernd auf der Strasse mit einer/einem Bekannten? Die Bilder in diesem Buch wecken bei allen, die ihn gekannt haben, Erinnerungen, zeigen vertraute Situationen - bei der Arbeit im Atelier, auf dem Velo in der Stadt - und auch einige unbekannte Seiten des sportlichen Künstlers. Und wer ihn nur aus seinem Werk kennt, erhält einen Einblick in sein Leben und Arbeiten. Beim Betrachten dieser Bilder wächst unvermittelt der Gedanke, nun müsste er gleich um die Ecke kommen und einem mit seiner wachen Präsenz in die Augen schauen. “ Das Schweizer Fernsehen schrieb in der Zusammenfassung einer Sendung über Comensoli: „Mario P. Comensoli war ein einsamer Mensch und Künstler. Seine Werke wurden von der Kritik und vom Establishment mehrheitlich abgelehnt, da sie «zu links» seien. Seine Bilder sind in hohem Masse poetisch, provokativ und dynamisch. Sie zeigen, obwohl ihm selbst das Etikett des politischen Malers nicht behagte, tiefe menschliche und damit politische Anteilnahme.“ Unten der Nachruf aus der Tessiner Zeitung. www.comensoli.ch