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Max Ernst, Maler und Bildhauer

1891-1978, geboren in Brühl, Deutschland, gestorben in Paris

 

Eines von acht Kindern eines Taubstummenlehrers. Im ersten Weltkrieg Einsatz in Frankreich. Studium der Philosophie, Psychologie und Kunstgeschichte in Bonn. Verbindungen mit Hugo Ball und Emmy Hennings. Er war von 1918 bis 1926 mit Luise Straus verheiratet. Den Sommer 1934 verbrachte er im "Castello della Barca", bei den Rosenbaums in Comologno. Ernst Schmid schrieb in "Max bill und seine Links zum Tessin", Ausstellung zum 100. Geburtstag in der Casa Rusca 2008: "Ein paar Tage darauf fuhr Max Ernst nach Ascona, traf dort zufällig die erst 20-jährige Künstlerin Meret Oppenheim und nahm sie mit in die Barca. Sie soll umwerfend schön und eine Augenweide für alle Anwesenden gewesen sein. Doch oft bekam man die beiden dann offenbar nicht zu Gesicht, da sich die frisch Verliebten sofort ins Turmzimmer zurückgezogen hatten und kaum mehr aus dem gemeinsamen Bett herausfanden. Jedenfalls sprach Meret Oppenheim später über ihre zwei Jahre lang anhaltende Beziehung zu Max Ernst von einer 'leidenschaftlichen Liebe auf beiden Seiten'“.  In den Sommermonaten 1935 malte er im „Haus der Künstler“ im Schloss „la Sarraz“ im Waadtländer Jura, Bekanntschaft mit Xanti Schawinsky. Gründung der Kölner Dada-Gruppe gemeinsam mit Hans Arp. Arbeitete in Paris. 1941 gelang ihm mit Unterstützung von Peggy Guggenheim die Flucht über Spanien in die USA. Ernst war kurze Zeit mit Peggy Guggenheim verheiratet. 1953 kehrte Ernst nach Europa zurück. www.maxernstmuseum.lvr.de.