Robert Faesi, Germanist und Schriftsteller

1883-1992, geboren in Zürich, gestorben in Zollikon

Sohn einer Zürcher Patrizierfamilie. Er wuchs in Zürich auf. Studium der Jurisprudenz und der Germanistik an der dortigen Universität. Faesi war Verfasser von Monografien über Conrad Ferdinand Meyer, Carl Spitteler, Rainer Maria Rilke oder Thomas Mann. Er schrieb die Erzählung „Füsilier Wipf“, deren Verfilmung von 1938 ihn bekannt machte. Faesi war ein aktives Mitglied des Schweizerischen Schriftstellerverbandes, SSV, unter anderem in der Funktion des Präsidenten. Seine häufigen Ferien im Tessin verbrachte er stets in einer Wohnung im „Teatro San Materno“ in Ascona. Hier pflegte er Kontakte mit seinen Schriftstellerkollegen und Freunden Felix Möschlin in Brissago, Julius Schmidhauser in Losone und anderen.