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Erich Fromm, Psychoanalytiker, Sozialpsychologe und Philosoph

1899-1961, geboren in Frankfurt a.M., gestorben in Locarno

Er wuchs in einer streng religiösen jüdischen Weinhändlerfamilie auf. Wollte ursprünglich, wie viele seiner Vorfahren, die Laufbahn eines Rabbiners einschlagen. Studierte Jura, Psychologie, Philosophie und Soziologie an den Universitäten von Frankfurt, Heidelberg und München. 1932, nach seiner Erkrankung an Tuberkulose, weilte Fromm für ein knappes Jahr in Davos. 1934 Emigration in die USA. Tätigkeit als Psychoanalytiker in New York, Lehrtätigkeit an der Columbia Universität von 1934-1939. 1940 US-Staatsbürgerschaft. Ab 1941 Professur für Psychologie in Vermont. 1949 Übersiedlung und Praxis- und Lehrtätigkeit in Mexico-Stadt. Ein Herzinfarkt im Jahr 1966 veranlasste ihn, seine Aktivitäten in Mexiko zu beenden. Nach mehreren Sommeraufenthalten in Muralto, er mietete dort ab 1969 eine Wohnung, liess er sich 1974 definitiv im Tessin nieder. Zusammenarbeit mit Boris Luban-Plozza in dessen "Ascona-Modell". Erich Fromm war als Psychoanalytiker und Sozialpsychologe ebenso bekannt wie als Autor und bedeutender Humanist des 20. Jahrhunderts (“Die Kunst des Liebens“, 1956, „Haben oder Sein“, 1976). Wie kaum ein anderer in Deutschland geborener Humanwissenschafter hat Erich Fromm weltweit gewirkt. Erich Fromm war dreimal verheiratet: Frieda Reichmann, 1926-1942, Henny Gurland, 1944-1952, Annis Freemann, 1953-1980. Nach mehreren Herzinfarkten starb er in Locarno an deren Folgen. Er wurde in Bellinzona kremiert. www.erich-fromm.de

Erich Fromm spricht vom Glück des Menschen:

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