hemingway
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Hofer, Montagnola, 1940
Karl Hofer, Kunstmaler, Expressionist, expressiver Realist

1878-1955, geboren in Karlsruhe, gestorben in Berlin

Tod des Vaters wenige Wochen nach seiner Geburt, er wird bei zwei Verwandten untergebracht. Waisenhaus. Kaufmännische Lehre. 1897 Ausbildung an der Karlsruher Akademie, Reisen nach Frankreich und in die Schweiz. 1903 Heirat mit Thilde (Mathilde) Scheinberger in Wien, Umzug nach Rom (1903-1908). 1904 machte er in Bern die Bekanntschaft mit Paul Klee. 1908 Umzug nach Paris (1908-1913). 1909 war er Mitbegründer der "Neuen Künstlervereinigung München" unter anderen zusammen mit Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin. 1913 Umzug nach Berlin. Zwischen den Umzügen immer wieder Reisen. Hofer wird während des Ersten Weltkriegs 1914 in der Bretagne interniert und 1917 als Austauschgefangener nach Zürich entlassen. Professur an den "Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst" in Berlin. 1925 Beginn der regelmässigen Sommeraufenthalte in Ascona. 1932 Freundschaft mit Hermann Hesse. 1933 Entlassung durch die Nazis - seine Kunst wurde in der Folge als "entartet" deklariert, 311 seiner Werke wurden aus öffentlichen Ausstellungen entfernt. 1938 Scheidung von Mathilde, sie starb 1942 im KZ Auschwitz. Sein Berliner Atelier mit 150 Gemälden und gut 1'000 Zeichnungen wurde 1943 durch Bombardierung der Alliierten zerstört. Ab 1945 beteiligte er sich am Wiederaufbau der "Hochschule für bildende Künste" in Berlin, deren Direktor er 1949 wurde. Er starb an den Folgen eines Schlaganfalls. www.karl-hofer.de