Carl Eugen Keel, Holzschneider und Maler

1885-1961, geboren in Altstätten, gestorben in Rebstein

Sohn eines Schlossers. Nach einer Lehre als Kupferschmied betätigte er sich als Textilentwerfer für St. Galler Stickereien. Nachdem diese Industrie im Ersten Weltkrieg zusammengebrochen war, zog er mit seiner Familie ins Tessin und arbeitete  künstlerisch. Er wurde bekannt durch seine Holz- und Linoleumschnitte und gilt heute als eigenständiger Expressionist. In den Zwanziger Jahren lebte er mit seiner Frau und elf Kindern in Cantine di Gandria und verkaufte seine Werke in seinem Laden in Gandria. Er hielt sich oft im Künstlerkreis auf dem Monte Verità auf. Er ist der Vater des zeigenössischen Malers Adamo Dario Keel.