Max Keller, Maler und Holzschneider

1916-1982, geboren in Weinfelden, gestorben in Zürich

Aus dem „Ferien-Journal“ Nr. 39/8, vom 4. Oktober 1958, Asconeser-Künstler, Max Keller: „Max Keller besuchte in Zürich die Primar- und Sekundarschule und trat darauf als Lehrling in das väterliche Malergeschäft ein. Gleichzeitig besuchte er Abendkurse für Aktzeichnen an der Kunstgewerbeschule. Auf Anregung seines Lehrers Alfred Willimann hin schickte ihn sein Vater für eine dreijährige Ausbildungszeit nach Paris in das Atelier von André Lothe. Im Jahre 1937 stellte der junge Künstler mit einer Gruppe von Lothes Schülern zum erstenmal aus. Seine Arbeiten waren damals dem Kubismus verpflichtet. Anfangs 1939 liess sich Max Keller wieder in Zürich nieder, wo er ein Atelier im städtischen Atelierhaus Letten bezog. Er trat dem WBK (Wirtschaftsbund bildender Künstler) bei  bis zum Jahre 1950 und stellte während dieser Zeit regelmässig an den Ausstellungen der GSMBA (Gesellschaft Schweizer Maler, Bildhauer und Architekten) aus. Der Künstler war im Jahre 1941 an der „Nationalen“ im Kunsthaus Luzern und später an der Ausstellung „Die junge Schweiz“ im Kunsthaus Zürich vertreten. Zwei seiner letzten Ausstellungen sind diejenigen im Strauhoff Zürich (1953) und in der Galerie „La vieille fontaine“ in Lausanne (1954). Seit 1946 ist er Mitglied der GSMBA, sodass wir seinen Werken immer wieder an Gesellschaftsausstellungen begegnen. Abgesehen von einem halbjährigen Studienaufenthalt in Dänemark arbeitete der Künstler von 1942 bis 1947 vorwiegend in Ascona. Max Keller, geboren am 23. Juli 1916, begann mit abstrakter Malerei und Kubismus und ist heute wieder beim Figürlichen gelandet. Seit einigen Jahren wohnt er in eigenem Haus auf dem Monte Verità in Ascona.“