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Werner Keller, Sachbuchautor

1909-1980, geboren in Zerbst, Deutschland, gestorben in Ascona

Nach dem Studium von Maschinenbau, Medizin und Jura in Berlin, Rostock, Zürich und Genf promovierte Keller 1933 in Jena zum Doktor der Jurisprudenz und wurde Referendar am Berliner Kammergericht. 1937 wechselte er zur Publizistik und spezialisierte sich ab 1945 in Hamburg als Journalist auf wissenschaftliche Themen; später liess er sich als freier Schriftsteller in Ascona nieder.
Aus einem Artikel aus der "ZEIT" vom 31.3.1967, Nr. 13: "Werner Keller wurde am 13. August 1909 in Gut Nutria (Anhalt) geboren. Er lebt heute in Ascona (Tessin). Nach dem, Abitur studierte er zunächst Maschinenbau und Medizin, dann Jurisprudenz in Berlin, Rostock, Zürich und Jena. 1933 promovierte er zum Dr. jur. Nach dem Kriege war er zunächst als.Journalist und wissenschaftlicher Publizist in Hamburg tätig, ständiger Mitarbeiter von Funk (NWDR), Femsehen, Tageszeitungen (Welt), Wochenzeitungen (Zeit) und Illustrierten (Stern, Neue Illustrierte). Am bekanntesten wurde sein Buch „Und die Bibel hat doch recht" (Düsseldorf, 1955), das in Deutschland eine Auflage von über 1 Million erreicht hat und zwanzigmal übersetzt worden ist. Zwei weitere bekannte Bücher: „Ost minus West = Null" (München, 1960); „Und die Bibel hat doch recht — in Bildern" (Düsseldorf, 1963). Diese Bücher erreichten in Amerika alle drei das Traumziel jedes Autors: Sie wurden vom „Book of theMonthClub" erwählt. Im letzten Jahre erschien: „Und wurden zerstreut unter alle Völker — Die nachbibiische Geschichte des jüdischen Volkes" (München, 1966). Kuriosum: Es steht — sieht man von einer einzigen, vor wenigen Wochen erst publizierten Neuerscheinung ab — in keinem deutschsprachigen Lexikon, kein Nachschlagewerk nennt es noch eine der berühmten Enzyklopädien. Vergeblich sucht man ein Stichwort auch in der Encyclopaedia Britannica wie im Larousse. Man könnte Morgenstern zitieren: „Du find'st es nicht im Brockhaas und auch im Meyer nicht..."