Giuseppe Martini, Pädagoge, Maler und Schriftsteller

1922-2007, geboren in Cavergno, gestorben in Locarno

Bruder des Malers Plinio Martini. Wuchs mit sieben Brüdern im Valle Maggia auf. Ausbildung zum Grund- und Mittelschullehrer. Nach elf Jahren als Grundschullehrer unterrichtete er in Maggia an der "Scuola Media" und war Direktor des neuen Schulzentrums in Cevio. 1944 Heirat mit Elda Poncini - sie hatten drei Söhne. Martini war ein äusserst aktiver Mann, unter anderem engagiert als: Bürgermeister von Maggia, Sekretär der Kirchgemeinde, Friedensrichter, Präsident einer Krankenkasse, Mitarbeiter der Pro Juventute und Vorstandsmitglied des 1962 gegründeten "Museo della Valle Maggia". Er schrieb das Buch "Il passato che rivive" über das Valle Bavona, malte Landschaftsbilder in Aquarell und gestaltete Kunstwerke aus Holz und Stein. Er lebte sein Leben im und für sein Tal, das Valle Maggia. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof von Maggia.