Ruggero Leoncavallo
Felix Möschlin, Schriftsteller

1882-1969, geboren und gestorben in Basel

Abbruch des Studiums der Botanik und Geologie. Ausgedehnte Reisen durch Europa. Journalistische Tätigkeit. Repräsentierte als Schriftsteller die "geistige Landesverteidigung". Tätigkeit als Redaktor des Churer "Schweizerlands", Zusammenarbeit mit Jakob Bührer. Präsident des Schweizerischen Schriftsteller-Verbands SSV. Freundschaften mit Robert Faesi und Julius Schmidhauser. Er lebte zeitweise in der Casa Elsa in Brissago. In der Tessin-Ausgabe, Merian, Jahrgang 13, 1960, schrieb Möschlin über Fritz Jordi und seine Halbmonatsschrift "Fontana Martina": "Und was den Kommunisten betrifft, der in seinem Häuschen oben am Berg sogar eine eigene kleine Druckerei besitzt und eine Zeitschrift mit dem Titel "Weltrevolution" herausgibt, wer wird ihn wichtig nehmen, ein schlimmer Kerl ist das nicht; denn wenn ihm im Garten das Unkraut über den Kopf wächst, verschiebt er die "Weltrevolution" um vierzehn Tage, um Zeit zu finden, mit seinem Unkraut fertig zu werden."