Ruggero Leoncavallo
Egon Franz Hermann Schöneberg, Kunstmaler und Objektkünstler

1934-2000, geboren in Ohrdruf, Deutschland, gestorben in Bellinzona

Jugend in Landau in der Pfalz, während der Kriegsjahre in Thüringen. Volksschule und Lehre als Dekorateur in Landau. 1955-1963 Tätigkeit als Dekorateur in Essen und Düsseldorf. Er lernte 1963 in Mallorca seine Frau Dagmar Nasedy kennen, Heirat 1964. Ab 1963 war Schöneberg in Paris als Maler und Taxichauffeur tätig. 1966 Geburt der Tochter Tanja. Ab 1966 Sommerurlaube in Ascona, dort Wiedersehen mit seinen Pariser Künstlerfreunden Maurice Frido und Jaques Brunet. Im Hotel "Battello" spielte er mit Wladimir Rosenbaum Schach, mit Henry Jäger begab er sich auf nächtliche Eskapaden und Otto Bachmann, Horst Lemke und Helmut Zacharias gehörten zu seinem Freundeskreis. 1984 Scheidung von Dagmar Nasedy und Bekanntschaft mit Elli, seiner neuen Lebensgefährtin; Heirat 2000. Seine Bekanntschaft mit einem Basler Architekten führte 1993 zur Kunstmappe "Basler Fasnacht". Schöneberg wohnte bis zu seinem Tod in der Grotto Baldoria in Ascona. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof von Ascona. Seinen Lieblingsspruch "Ascona für ewig" begründete er wie folgt: "Im See ist ein Magnetfeld, und wer eine gewisse Sensibilität in sich trägt, kann nicht entrinnen, für immer und ewig."