Ruggero Leoncavallo
Ruggero Leoncavallo
Mit Aline Valangin in Comologno
Ignazio Silone, Schriftsteller

1900-1978, geboren in Pescina di Marsi, Italien, gestorben in Genf

Eigentlich Secondo Tranquilli. Wuchs in seinem kleinen Geburtsort in den Abruzzen auf. Sein Vater war Kleinbauer, die Mutter Weberin. 1915 verlor er bei einem Erdbeben seine Mutter und fünf Geschwister, der Vater war im Jahr zuvor verstorben. Silone brach die Schule ab und widmete sich seinen politischen Interessen, darum legte er sich sein Pseudonym zu. 1917 Umzug nach Rom. Sekretär der "sozialistischen Jugend", journalistische Tätigkeit. Übertritt in die kommunistische Partei Italiens. 1930 Exil in der Schweiz, von wo aus er sich weiter politisch engagierte, was ihm Probleme mit der Fremdenpolizei eintrug. Beginn des Schaffens als Schriftsteller. Freundschaften mit Victoria Wolff, Carl Meffert und weiteren. Liebesbeziehung mit Aline Valangin (Castello della Barca, Comologno), er blieb ihr sein Leben lang in Freundschaft zugewandt. Er hielt sich zeitweise bei Fritz Jordi in Fontana Martina auf. Max Bill gestaltete Bücher von Silone. Bekanntschaften mit Jo Mihaly, Jakob Humm, Jonny Rieger und anderen. 1944 Rückkehr nach Italien. Rückzug aus der Politik, Konzentration auf die Tätigkeit als Schriftsteller.