Soldenhoff
Soldenhoff, rechts, mit Pilot Riedinger
Alexander Leo von Soldenhoff, Maler, Radierer und Erfinder

1882-1951, geboren in Genf, gestorben in Zürich

Soldenhoff nahm sechs Jahre Schüler des Kunstmalers Rudolf Koller, er besuchte nebenbei die Kunstgewerbeschule in Zürich. 1904 Aufenthalt in Paris. 1905 Wahl zum Zeichenlehrer an der „Höheren Stadtschule“ in Glarus. Heirat mit der Glarnerin Anna Zweifel im Jahr 1906. Ab 1907 Tätigkeit als frei schaffender Künstler, Bühnenmaler und künstlerischem Beirat in Frankfurt am Main und im hintersten Linthal. 1917 verlor er durch Krankheit sein Gehör. 1924 verlegte er sein Frankfurter Atelier nach Zürich. Von 1928-1932 beschäftigte er ausschliesslich mit seiner fixen Idee, ein Flugzeug, einen selbst tragenden Nurflügler, zu bauen – das Projekt scheiterte an Geldmangel. Eines seiner Flugzeuge, das Modell S5 – es war nie in der Luft – kann heute im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern betrachtet werden. Ab 1932 erneutes Auskommen als freischaffender Künstler. 1947 Trennung von seiner Frau. Soldenhoff verbrachte die letzten vier Jahre seines Lebens mit einer neuen Partnerin in Ascona. Er bewegte sich in der dortigen Künstlerszene und wurde mehrmals im "Ferien-Journal" erwähnt, unter anderem im Bericht über den Maler Erwin Schönmann.