1576 Von Reisenden und Weilenden.

Das Tessin mit seiner landschaftlichen Schönheit, seinem Klima und der üppigen Pflanzenwelt hat schon immer Menschen angezogen, in dieser Reihenfolge: Josias Simler, er kam 1576, Karl Viktor von Bonstetten, 1775, Wilhelm Heinse, 1780, Heinrich Schinz, 1783, Friederike Brun. 1795. Später reisten etwas bequemer, denn seit 1830 fuhren Postkutschen über den Gotthardpass: Richard Wagner, 1868, Michail Bakunin, 1874, Samuel Butler, 1880, Karl May, 1899, und viele andere. Die Baronin Antoinette de St. Lèger, Besitzerin der Brissagoinseln, war die erste Zugezogene, die ihrerseits Menschen ins Tessin lockte. Wenige Jahre später taten dies auch Henri Oedenkoven mit Partnerinnen und Partnern auf dem Monte Verità.